Eine Welt Laden
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Afrikanische Party

Bericht vom 11.04.2011 in der Geseker Zeitung
(mit freundlicher Genehmigung der Redaktion, Bilder Hr. Tuschen)

Aktualisiert:
14.04.2011

Festakt zum 25-jährigen Bestehen des Eine-Welt-Ladens „Regenbogen".
Mann der ersten Stunde: Pastor Friedhelm Möller zufrieden mit Entwicklung.


GESEKE • Rhythmische, afrikanische Musik, kulinarische Spezialitäten aus der sansibarischen Küche und über 200 gut aufgelegte Gäste sorgten am Samstagabend dafür, dass der Festakt aus Anlass des 25-jährigen Bestehens des Geseker Eine-Welt-Ladens „Regenbogen" zu einer ausgelassenen Jubiläumsparty wurde.

Unter den Gästen, die die erste Vorsitzende vom „Regenbogen" Marlies Stracke begrüßte, war auch der Mann, der den Stein des Anstoßes vor 25 Jahren gab, Pastor Friedhelm Möller.
„Ich bin völlig überrascht was aus dem 'Regenbogen' geworden ist. Er ist groß, kräftig und erfolgreich. Beim Wechsel des Ladenlokals von Störmede nach Geseke wackelte der Eine-Welt-Laden ein wenig. Ich hatte ehrlich gesagt etwas Angst, wie es weitergeht, doch wie man heute sieht, war es die richtige Entscheidung. Ich bin zufrieden", so Friedhelm Möller, der als Gesprächspartner und Mann der ersten Stunde so manchem Gast in der Aula der Marienschule am Samstagabend immer wieder Rede und Antwort stehen musste.

Gesekes Stadtoberhaupt Franz Holtgrewe lobte in seiner Rede das große Engagement des ausschließlich aus Frauen bestehenden Regenbogenteams.
„Es ist an der Zeit, ihnen allen vor einem großen Publikum Anerkennung auszusprechen. Sie haben 25 Jahre lang Hilfe fürunterpriviligierte Menschen aus aller Welt geleistet - und das ehrenamtlich. Sie haben dabei Geschick beim Einkauf von Waren und bei Aktionen bewiesen, und obwohl es nicht immer leicht war, sich auf einem normalen Markt einen Platz erobert, mit fairen Produkten von großer Qualität", so Holtgrewe.

Marlies Stracke und Josef Zinkernagel ließen anhand einer Power-Point- Präsentation die 25 Jahre „Eine-Welt-Laden" noch einmal Revue passieren. „Die Menschen ob alt und jung wurden erreicht. Sie erkannten den Sinn des Ladens", so Marlies Stracke abschließend.

Erreicht wurden im Anschluss die Gäste: Bei rasanten afrikanischen Klängen der Gruppe Fulani sprang der Funke zum Publikum schnell über, und ließ Jung und Alt ausgelassen das Tanzbein bis in den späten Abend schwingen. • tue